Anlässlich der Baja 300 Powerdays in der Nähe von Boxberg in der Oberlausitz, haben mein Kumpel Camille und ich unseren Urlaub für 2009 verbracht. Vom 24. bis zum 29. Juli 2009 waren wir in Nord-Deutschland von Boxberg über Berlin und den Halbinseln Zingst und Fehmarn auf unserem Road-Trip unterwegs.
Unser erstes Ziel war Boxberg in der Oberlausitz, wo das erste Mal die Baja 300 Powerdays in Europa ausgetragen wurden. Die Baja 1000 Powerdays (Baja, spanisch für Wüste) gelten als eine der härtesten Wüstenrennen überhaupt und wurden bisher immer über 1000 Meilen in der mexikanischen Wüste gefahren. Die klassischen Trophy- und Score-International-Trucks mit ihren gut 800 PS starken Motoren waren wie in Amerika auch in der Lausitz vertreten und haben kräftig Stimmung gemacht.
Zur ersten Veranstaltung hatten sich bereits einige sehr bekannte und prominente Fahrer wie Gigi Galli, Petter Solberg, Ken Block, Armin Schwarz, Jesse James und viele Andere eingefunden. Auf einer extra für die Veranstaltung präparierten Strecke mit drei Rundkursen konnten die Fahrer unterschiedlicher Klassen unabhängig voneinander ihre Show präsentieren. Gespickt mit diversen amüsanten Einlagen, großen Sprüngen über die dafür vorgesehenen Schanzen, sowie anderen kleinen Überraschungen der Fahrer wurde es nie langweilig. Mein Fazit: Die Reise hat sich gelohnt – nächstes Jahr gerne wieder!
Am Sonntag, nachdem die Baja 300 Powerdays zu Ende waren, ging die Reise weiter nach Berlin mit einem kurzen Zwischenstopp bei Waren an der Mecklenburgischen Seenplatte und dem Museumsbunker 302 in Eichenthal. Die Besichtigung des atombombensicheren Bunkers der ehemaligen NVA lohnt sich allemal, da dies kein typischer Museumsbunker ist wie jeder Andere – mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, einfach einmal vorbeischauen und selbst erleben, es lohnt sich.
In Berlin angekommen haben wir dann die LOXX Modellbahnwelt besichtigt und die Stadt rund um den Bundestag und den Regierungsgebäuden entlang der Spree erkundet. Den Abend haben wir dann gemütlich mit ein paar Cocktails in der bekannten Simon-Dach-Strasse ausklingen lassen.
In den beiden darauf folgenden Tagen waren wir an der Ostsee unterwegs. So haben wir die Halbinseln Zingst und Fehmarn erkundet und etwas Sonne getankt. Leider geht jeder Urlaub irgendwann einmal zu Ende, also führen wir am letzten Tag, dem 29. Juli wieder nach Hause. Nach knapp 2500 gefahrenen Kilometern war es ein echt toller Kurzurlaub, denn ich so gerne wieder und jederzeit wiederholen würde.
Gruß
Sven